Meldungen aus dem Landesverband

Ausflug und Tagung in Oberschleißheim

Ehrenamtliche des Bezirksverbands München besichtigen Neues Schloss und bereiten Sammlung vor

Eigentlich sollte es in diesem Jahr nach Regensburg gehen, aber wegen der Corona-Pandemie und seiner Begleiterscheinungen war der BV München gezwungen, beim Mitarbeiterausflug Programmänderungen vorzunehmen. Der Tag, der traditionell eine Mischung aus Ausflug und Tagung ist, wurde an  die allgemeine Corona-Situation angepasst.
So traf man sich mit jeweils eigener Anreise in Oberschleißheim zur Besichtigung des Neuen Schlosses, das beeindruckende Einsichten in hochherrschaftliche Räumlichkeiten bietet - auch wenn derzeit die Schlossführungen ausgesetzt sind. Im Anschluss daran fand  am „Leiberstein“ im Maxhof des Schlosses Oberschleißheim die stark gekürzte Veranstaltung anlässlich des Königlich Bayerischen Infanterie-Leib-Regimentes (kurz: Leibertag) statt.
Der Anstoß dazu kam vom Volksbund und wurde mit Freude aufgenommen. Der Freundeskreis Infanterie-Leib-Regiment (ILR) und die ARST (Arbeitsgemeinschaft der Reservisten-, Soldaten- und Traditionsverbände) schlossen sich dem Vorschlag eines kurzen Gedenkens mit Kranzniederlegung an, der Freundeskreis ILR organisierte gemeinsam mit dem Volksbund die Veranstaltung. Sie begann mit dem „König-Ludwig-Marsch“, gespielt von der Blaskapelle Oberschleißheim unter der Stabführung von Harald Kirch. Anschließend begrüßte Oberst a.D. Baron v. Wittken-Jungnik, Vorsitzender „Leiberverein von 1892“, die Teilnehmer und umriss kurz die Bedeutung des Tages auch, weil das eigentlich für den 07.10.2020 geplante Militär-Max-Joseph-Ordensfest (MMJO) coronabedingt schon im Mai abgesagt werden musste. Nach dem Choral „Ich bete an die Macht der Liebe“ sprach Oberstleutnant a.D. Heinrich Stadelmaier für den Volksbund und verlas ein kurzes Grußwort Seiner Königlichen Hoheit Herzog Franz von Bayern. Unter Trommelwirbel wurden die Kränze des Bayerischen Königshauses (Herr Aschenbrenner, Honorarkonsul des Königreiches Norwegen), des Leibervereins (Oberst a.D. Baron von Wittken-Jungnik), des Volksbundes (Oberstleutnant a.D. Stadelmaier) und der ARST (Oberstleutnant a.D. Mende) niedergelegt. Die Kranzträger in ihren historischen Uniformen wurden gestellt vom Leiberverein und den Chevaulegers sowie von uniformierten Reservisten der Bundeswehr aus den Reihen der ehrenamtlichen Sammler des Volksbundes.  Es folgte das Lied vom "Guten Kameraden" und die Verabschiedung durch Oberst a.D. von Wittken-Jungnik. Mit dem Marsch „Mein Heimatland“ klang die Veranstaltung aus.
Der Dauerregen und die niedrigen Temperaturen hatten keinen Einfluss auf Ablauf und Stimmung der Gedenkfeier, wohl aber auf den eigentlich danach geplanten längeren Spaziergang durch die herrlichen Parkanlagen des Schlosses. Der 2. Vorsitzende des BV München, Heinrich Stadelmaier, gab regenbedingt nur kurze Erläuterungen zu diesen Anlagen zum besten und danach ging es halt vorzeitig in die Bürgerstuben zum gemeinsamen Mittagessen. Hier konnte Heinrich Stadelmaier noch zwei Ehrungen vornehmen. Gerhard Krämer erhielt die Ehrenurkunde des Volksbundes für zehnjährige Mitgliedschaft und Gilbert Höng die Silberne Verdienstspange. Der Tag klang mit einem gemütlichen Beisammensein aus, bevor alle unter Mitnahme der durch Claudia Bussek und Olivia Windisch bereitgestellten Sammlungsunterlagen sowie mit einem guten Schuss Motivation für die Herbstsammlung versehen wieder nach Hause fuhren. Text: Thomas Koterba

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