Meldungen aus dem Bezirksverband München

Stilles Gedenken am Volkstrauertag in München

Bezirksvorsitzender MdL Robert Brannekämper, Stadtrat Manuel Pretzl und General Thomas Hambach bei der Kranzniederlegung am Ehrenmal im Hofgarten.

Da in diesem Jahr verständlicherweise größere Feierlichkeiten generell nicht möglich sind und waren, sah sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in München genötigt, seine traditionellen Volkstrauertagsaktivitäten drastisch einzuschränken. Wurde in früheren Jahren immer eine etwa einstündige, musikalisch umrahmte Gedenkveranstaltung im Herkulessaal der Münchner Residenz durchgeführt, an die sich von militärischem Zeremoniell begleitete Kranzniederlegungen am Grabmal des unbekannten Soldaten im Hofgarten anschloss, so war all dies heuer natürlich nicht möglich.

Der Volksbund sah und sieht es jedoch als seine ureigenste Aufgabe, dennoch der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu gedenken. Und so traf man sich im allerkleinsten Kreis beim Ehrenmal im Hofgarten der Residenz und legte dort zum Zeichen des Gedenkens Kränze nieder: für die Landeshauptstadt München Stadtrat und Mitglied des Ältestenrates Manuel Pretzl, für die Bundeswehr der Kommandeur im Landeskommando Bayern, Brigadegeneral Thomas Hambach und für den Volksbund der 1. Vorsitzende des Bezirksverbandes München – Stadt und Land – Robert Brannekämper, MdL. Zuvor bedankte sich der Landesgeschäftsführer des Volksbundes, Jörg Raab, bei den Teilnehmern fürs Kommen, betonte die Wichtigkeit, das Gedenken auch in solchen Zeiten nicht gänzlich ausfallen zu lassen und sprach das Totengedenken. Brigadegeneral Hambach, ausgestattet mit einer hervorragenden Gesangsstimme, intonierte a capella das Lied vom guten Kameraden. Mit einigen Momenten des stillen Gedenkens endete die kleine Gedenkfeier.

Im Anschluss daran legten der 2. Vorsitzende des Bezirksverbandes München – Stadt und Land -, Oberstleutnant a.D. Heinrich Stadelmaier zusammen mit dem Geschäftsführer des Bezirksverbandes Thomas Koterba im Namen des Volksbundes einen Kranz auf der Kriegsgräberstätte München-Waldfriedhof des Volksbundes nieder und sprachen für die über dreieinhalbtausend dort liegenden Kriegsopfer ein Gebet.

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